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Neuer Transaktionsmanager Zwolinski: „Wir beraten auf hohem Niveau“

Sep 2021
Seit 1. Juli verantwortet Roman Zwolinski als Head of Transaction Germany die Transaktionsberatung innerhalb der IPH Gruppe. Der 40 Jahre alte Diplom-Immobilienökonom kennt einen Großteil der Immobilien-Wertschöpfungskette aus erster Hand: Vermietung und Transaktionsgeschäft, aber auch Projektenwicklung und Refurbishment. Zwolinski selbst bezeichnet sich entsprechend als „Allrounder“.

Herr Zwolinski, warum braucht die IPH-Gruppe neuerdings einen Transaktionschef?

Für IPH und die BBE war und ist immer qualitative Beratung Kern des Angebots. Und das wollen wir im komplexer werdenden Transaktionsbereich auch weiterhin jederzeit leisten. Für den Erwerb und den Verkauf von Handelsimmobilien ist der Beratungsbedarf eindeutig gestiegen. Das gilt gerade für die 1a-Lagen, wo die Nachfrage nach großflächig von Non-Food-Handel geprägten Objekten sinkt. Es wird zwar immer noch gekauft, aber oft nur noch Immobilien mit bonitätsstarken Mietern und langen Verträgen. Denn es gibt Alternativen – das sind vor allem die begehrten Fachmärkte und Fachmarktzentren. IPH und BBE können im Verbund den gestiegenen Beratungsbedarf erfüllen, weil wir durch die BBE Entwicklungen in den einzelnen Handelsbranchen stets fest im Blick haben. IPH hat wiederum die Immobilien-Experten mit großer Nähe zu einem breiten Mieterspektrum deutschlandweit, egal ob in Centern oder in Highstreets. Eigentümer müssen und wollen sich nicht mehr nur mit der Vermietung, sondern auch mit der langfristigen Nutzung einer Immobilie strategisch beschäftigen. Das spielt eben auch bei Transaktionen eine zunehmend entscheidende Rolle, etwa für die Ermittlung der zu erzielenden Mieteinnahmen und der künftigen Wertentwicklung. Hier kommen wir ins Spiel.

Was gehört zu einer Beratung von Ihnen?

Wir erstellen für eine Immobilie ein umfassendes, handelsspezifisches Profil. Dazu gehören Makro- und Mikroanalyse von Standort und Lage mit Kopplungseffekten, Nachhaltigkeit von Mieten und Mietverträgen, Flächenbedarfsanalysen, Nachbarschaftsmietern, Kaufkraft, Zentralität und Stadtentwicklung. Danach kann der Eigentümer entscheiden, ob er unseren Handlungsempfehlungen entspricht oder sich weitere Meinungen einholt – oder uns eben auch mit dem Verkauf beauftragt. Wenn er zusätzlich eine komplette technische Vendor Due Diligence wünscht, dann nutzen wir unser tiefes Netzwerk und holen Fachleute ins Boot, die diesen Bereich professionell mit abdecken.

Übernehmen Sie auch Transaktionsmandate für leerstehende Objekte, selbst in 1a-Lagen?

Selbstverständlich. Wir können auch hier dem Eigentümer ein komplettes, standortbezogenes Nutzungskonzept oder eine Handlungsempfehlung erstellen. So etwas wäre noch vor drei, vier Jahren nicht gefragt gewesen, weil Objekte in 1a-Lagen damals immer leicht Käufer fanden. Doch das hat sich geändert.

Eigentümer bekommen also bei Ihnen eine Art Immobilien-Evaluation?

So kann man es sagen. Wir wollen einerseits das klassische Transaktionsgeschäft betreiben, andererseits uns auch mit Regionen und Standorten intensiver beschäftigen. Wir können Objekte neutral und fair einschätzen und sind nicht darauf aus, den Auftrag zu bekommen, nur, um die Immobilie zu verkaufen. Weil wir im Verbund 170 Experten haben, die sich deutschlandweit täglich mit Handelsimmobilien auseinandersetzen, ist unsere Beratungsleistung auf sehr hohem Niveau. Wenn sich nach unserer Beratung ein Verkauf ergibt – umso besser.

Vielen Dank, Herr Zwolinski!

Ansprechpartner

Roman Zwolinski

Head of Transaction Germany
IPH Transact GmbH