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Branchenfokus

Branchenfokus Farben/Lacke, Tapeten 2019

Farben, Lacke und Tapeten verzeichneten auch 2018 einen Umsatzrückgang von einem Prozent. Die positive (Bau-)Konjunktur konnte die negativen brancheninternen Entwicklungen nicht kompensieren.
850,00 € zzgl. ges. MwSt.
Studienumfang: 72 Seiten, 8 Tabellen und 34 Übersichten

Eine Gemeinschaftsstudie von IFH Köln und BBE Handelsberatung GmbH.

Die Studie „Branchenfokus Farben/Lacke, Tapeten“, Jahrgang 2019 liefert folgende Daten:

  • Marktvolumina Farben/Lacke und Tapeten 2014 bis 2018
  • 6 Warengruppen* – Entwicklungen und Wachstumstreiber
  • Vertriebsstrukturen 2014 bis 2018
  • 7 Vertriebsformate** – Entwicklungen, Vertriebswegeprofile und Wachstumstreiber
  • Produktion, Im- und Export, Landsmarktverfügbarkeit
  • Marktprognose: Warengruppen- und Vertriebswegeentwicklung bis 2023
  • Onlinemarktentwicklung
  • Blick auf den Farben/Lacke, Tapeten in der EU

 

Zur Studie

Völlig unbeeindruckt von den guten bau- und gesamtkonjunkturellen Rahmenbedingungen zeigt sich der Markt für Farben/Lacke und Tapeten. Im Gegenteil: Wie schon im Jahr zuvor, wurde auch im Jahr 2018 der Umsatzwert der Vorperiode verfehlt. Diese Aussage gilt dabei für beide hier analysierten Segmente: Farben/Lacke und Tapeten. In Summe ergibt sich für das vergangene Jahr ein Umsatzminus in Höhe von einem Prozent.

Dass der Markt für Farben/Lacke, Tapeten nicht an dem rund elf-prozentigem Wachstum der Bauindustrie partizipieren kann, ist auf mehreren Einflussfaktoren zurückzuführen. Sowohl für Farben als auch für Tapeten wirken sich größer werdende Renovierungsintervalle und Produkte mit längerer Haltbarkeit negativ auf die Absatzentwicklung aus. Weniger Bedarf entsteht zudem aufgrund von größeren Fensterflächen und kombinierten/ offenen Wohnräumen, die zu einer geringeren zu streichenden und/oder zu tapezierenden Wandfläche je Raum führen. Während bei Tapeten zudem eine Marktsättigung eine rückläufige Marktentwicklung herbeigeführt, verursacht bei Farben eine höhere Effizienz, also eine höhere Flächenleistungen bei gleicher Menge, einen zusätzlichen Nachfragerückgang.